Kunstmarketing

Über Marketing gibt es viele Bücher und Blogs. Jedes große Unternehmen hat Marketingexperten. Doch trotz all diesem professionellen Wissen für nahezu alle Wirtschaftszweige gibt es kaum brauchbare Tipps und Ideen für Künstlerinnen und Künstler. Bücher zum Thema Kunstmarketing richten sich fast ausschließlich an kulturelle Institutionen, an Museen oder Konzerthäuser. Die meisten angebotenen Lösungen sind entweder zu trivial und bestehen nur aus schlagwortartigen Plattitüden, oder sie sind viel zu groß und umfassend für Einmannbetriebe, Freiberufler und Soloselbstständige. Auch Videos auf Youtube helfen nur selten weiter, weil man sie nicht ohne Weiteres in eine eigene Strategie umwandeln kann. 

Eine besondere Herausforderung ist, dass Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeit nicht immer und ausschließlich an den Bedürfnissen des Marktes ausrichten können und wollen.

Bacchanal, Öl auf Holz, 33 x 46 cm © Georg Cevales
Bacchanal, Öl auf Holz, 33 x 46 cm

Bacchusfeste im antiken Rom waren Feierlichkeiten, die von den Bacchanten und Bacchantinnen oft mit wildester Ausgelassenheit zelebriert wurden. 

Das Bacchanal ist ein typisches Sujet in der Kunst und hat schon immer Sammlerinnen und Sammler angesprochen. Für meine Überlegungen zum Produkt- und Werkkonzept in der Malerei habe ich mich hier von Francesco Zuccarelli inspirieren lassen und ein kleinformatiges Bacchanal mit Öl auf Holz gemalt. Es ist quasi ein Kabinettstück, ein Bild, welches man unkompliziert besitzen kann, nicht teuer und speziell für kleine private Räume gedacht.

Ich möchte mich an dieser Stelle nicht als weiterer Experte hervortun oder ein komplett neues Fass aufmachen. Aber ich möchte einen inspirierenden Text schreiben und konkrete Ideen zusammentragen. In diesem Beitrag will ich Tipps sammeln, die Künstlerinnen und Künstlern helfen können, mit dem Thema Marketing umzugehen. Dabei soll dieser Text immer weiter wachsen und nach und nach zu einer umfangreichen Marketing-Inspirationsquelle werden. 

Vieles, was in der Wirtschaft funktioniert, kann theoretisch auch für Kunstschaffende gelten. Dennoch ist es in der Praxis nicht so einfach. Einerseits definieren sich Künstlerinnen und Künstler stark über ihre Tätigkeit. „Wollen Sie sich zur Hure des Marktes machen? Die Kunst ist frei!“ Kunstschaffende sind auch oft menschlich nicht ganz unkompliziert. Teilweise sind sie geradezu narzisstisch, selten kritikfähig und es fehlt ihnen jegliche professionelle Distanz zur eigenen Arbeit. Andererseits haben Kunstschaffende oft das Gefühl, alles zu können. Besonders wenn sie Geld brauchen, sind sie auch bereit (fast) alles zu machen: „Familienwappen? Porträts? Kopien? Ich male ihnen alles! Hauptsache, es kommt irgendwie Geld rein…“ 

Ikone, Öl mit echtem Lapislazuli und Gold auf Holz, 64 x 50 cm © Georg Cevales
Ikone, Öl mit echtem Lapislazuli und Gold auf Holz, 64 x 50 cm

Im Rahmen meiner Forschung zum Werk- und Produktkonzept in der Malerei habe ich diese Ikone mit Öl auf Holz gemalt.

Den Bildträger habe ich nach dem Hochwasser am Rheinufer gesucht, einige Jahre trocknen lassen und anschließend bemalt. Das Inkarnat ist auf Basis von zyprischem Ocker, der Kapuzenpulli mit Lapislazuli gemalt und die Heiligenschein-Krone aus Blattgold.

Wenn man in der Malerei über den Werkbegriff nachdenkt, ist die Ikone das Extrem. Eine Ikone ist quasi das Kunstwerk in seiner Reinform. Es gibt sogar in vielen Völkern Erzählungen über wundertätige Ikonen. Mit Gold und kostbarem Lapislazuli immer weiter überhöht und aufgeladen entsteht nach und nach ein richtiges ideelles Gegenüber.

Flexibilität ist am Anfang einer künstlerischen Karriere wichtig, um überhaupt zu überleben, genau darin liegt aber später auch eine Gefahr. Viele Künstlerinnen und Künstler haben kein eigenes Profil. Sie können alles und nichts. Niemand weiß, was sie eigentlich machen und wollen. Wer bin ich als Künstlerin? Wer bin ich als Künstler? Was mache ich? 

Marketing für Kunstschaffende heißt zunächst, die eigene künstlerische Identität auszubauen.

Absinthfee, Öl auf Holz, 93 x 71 cm © Georg Cevales
Absinthfee, Öl auf Holz, 93 x 71 cm

Die grüne Absinthfee ist ein metaphorisches Konzept für künstlerische Avantgarde und die Entdeckung und den Dialog mit neuen, jenseitigen Welten.

Künstler wie Manet, Gauguin, Toulouse-Lautrec, Picasso oder Vincent van Gogh wurden von ihr inspiriert. Aber auch für weniger berühmte Namen, die oft am Rande der Gesellschaft lebten, quasi den „Punks des 19. Jahrhunderts“, war sie Trost, Inspiration und Muse. Die Absinth Fee (französisch La fée verte) kann als Symbol für das Bohème sein und für prospektives Gedankengut in einer sich wandelnden Gesellschaft stehen. Sie ist ein Zeichen für poetische Inspiration, für eine freie Geisteshaltung, neue Ideen und Transformation.

Viele Strategien beginnen mit einer sogenannten SWOT-Analyse. Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken. Für Künstlerinnen und Künstler ist das allerdings keine gute Herangehensweise. Die Risiken und Gefahren werden in den meisten Fällen erdrückend sein, die Chancen und Erfolgsfaktoren dagegen kaum auszumachen. 

Wettbewerb und Konkurrenzkampf wirken manchmal albern.

Profilbildung in der Wirtschaft geht auch oft über die Wettbewerber. Im Vergleich zeigen sich dann die eigenen Stärken… Doch auch dieser Weg ist für uns im Kunstbereich keine gute Methode. Schließlich möchten Kunstschaffende ja einzigartig sein. Im Vergleich mit seinen Wettbewerbern kann man sich dann zwar wunderbar anpassen, gleichzeitig wird man aber auch die eigenen Unzulänglichkeiten, Defizite und Schwächen erleben. Von Selbstzweifeln geplagt könnte man schließlich feststellen, dass es eigentlich alles schon gab. Viele haben vielleicht auch schon ähnliche Sätze gehört wie: „Deine Bilder erinnern mich total an…“ oder „du musst dir unbedingt mal den Künstler XY anschauen, der macht auch so Sachen.“

Besser als die klassische SWOT-Analyse ist es stattdessen den eigenen Wünschen einen Raum zu geben. Meine Marketingstrategie gründet deswegen auf Hoffnungen und Wünsche. Ich glaube, dass gerade im eigenen Willen und in Wünschen und Träumen eine ungeheure Kraft und großes Potenzial steckt. Und wenn man ihn richtig verfolgt, schärft dieser Weg auch die eigene Persönlichkeit und das eigene künstlerische Profil. 

Eine gute Frage zu Beginn wäre: Was ist das Beste, was mir und meiner Kunst passieren könnte?

Im Anschluss kann man noch mehr ins Detail gehen: Will ich Bilder verkaufen? Möchte ich von Kuratoren und Galerien entdeckt werden? Möchte ich Preise oder Stipendien gewinnen?
In den nun folgenden Absätzen will ich meine Ideen, Beobachtungen und Gedanken zu diesen drei konkreten Fragen zusammentragen.  „Kunstmarketing“ weiterlesen

Oben auf dem Gipfel, Gegenlicht

Wie Künstlerinnen und Künstler in Zukunft glücklich und effektiv arbeiten können. Mein Portfolio-Konzept.

Künstlerische Positionen bieten eigene Blickwinkel auf aktuelle Fragestellungen. Ob Gesellschaft, Umwelt oder wirtschaftliche Fragen – alles kann für Kunstschaffende interessant sein und die Antworten, Ideen und Positionen können helfen, aktuelle Probleme und Herausforderungen besser zu bewältigen.
So sind künstlerische Positionen relevant: nicht nur für das kunstinteressierte Publikum, sondern auch für ein eher am Thema interessiertes, aber ansonsten kunstfernes Publikum sowie für Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft.

Ich habe in diesem Zusammenhang zwei Felder ausgemacht, die ich verbessern möchte und zu denen ich mir an dieser Stelle Gedanken machen möchte:

1. Das Problem der Sozialen Medien:
Soziale Medien wie Twitter, Instagram oder ein Video bei Youtube sind eine gute Möglichkeit, um gesehen zu werden. Die Aufmerksamkeit des Publikums ist dort aber nur kurz und wird der komplexen Thematik und der gewünschten Tiefe und Betroffenheit der künstlerischen Position selten gerecht. Eine Folge ist, dass viele Themen nur vereinfacht dargestellt werden. Die Sozialen Medien sind zunächst vielleicht kurz von Vorteil, um Aufmerksamkeit zu gewinnen. Langfristig sind sie aber ungünstig, wenn nichts weiter kommt bzw. wenn der nötige Hintergrund fehlt.

Soziale Medien funktionieren nur als Plattform für Kunst, wenn die Künstlerin oder der Künstler bekannt sind. Ungewohnte Sichtweisen, Avantgarde und künstlerische Positionen, die nicht im Mainstream sind, haben hier keine große Reichweite. Manchmal gibt es natürlich „One-Hit-Wonder“, beispielsweise lustige kleine Filme. Nur weiß dann meistens keiner mehr, vom wem sie ursprünglich eigentlich waren.

Schließlich ist ein Problem der Sozialen Medien, dass sie keinen Dialog ermöglichen. Oft wird das Publikum nur als Rezipient gesehen und kann nicht aktiv an der Kunst teilhaben. Soziale Medien ermöglichen es nicht, einen direkten Dialog zwischen Kunstschaffenden und Publikum zu führen.

Der hinterfragende, suchende Ansatz von vielen Kunstschaffenden lässt sich oft nicht kurz und einfach darstellen. Wie können künstlerische Ideen so vermittelt werden, dass sie besser sichtbar und greifbarer werden? Hier braucht es einen umfassenderen neu gedachten Ansatz für die Kunstvermittlung. Es muss ein kreatives und interaktives Umfeld geschaffen werden, welches die digitale Welt und die analoge Wirklichkeit gleichermassen darstellen kann. 

Exkurs über die Wahrheit:
Was die Wahrheit ist, kommt immer darauf an. Eine Aussage ist wahr, wenn sie etwas richtig beschreibt. Eine Aussage ist falsch, wenn sie etwas nicht richtig beschreibt. Wahrheit ist also eine Eigenschaft von Aussagen, nicht von Sachverhalten an sich. Nichts kann für sich alleine wahr oder falsch sein. Es ist immer nur die Darstellung eines Sachverhaltes, die wahr oder falsch sein kann. Deshalb ist es auch so wichtig, Raum für umfassende Darstellungen zu schaffen. Nicht nur mit Sprache wie in der Wissenschaft, sondern auch mit allen anderen uns zur Verfügung stehenden Mitteln.
Wenn eine Aussage unklar ist, können wir sie nicht richtig bewerten. Auf der Suche nach Wahrheit können wir sie jedoch hinterfragen. Die Wahrheit ist dabei relativ und es kommt immer auf die Umstände an. Eine Aussage kann in einem bestimmten Kontext wahr sein, in einem anderen Kontext aber falsch. Beispielsweise ist die Aussage: „Es ist warm“ an einem Sommertag wahr, an einem Wintertag aber falsch. In einem Bild oder in einer künstlerischen Position kann jedoch das Verhältnis dargestellt werden. Die Wirksamkeit von „warm“ im Spiel mit „kalt“. So eine vergleichende Position würde die Umstände berücksichtigen und uns die Qualitäten von warm und kalt besser vermitteln. Der Wahrheitsgehalt einer Aussage kann sich also ändern, wenn sich die Umstände ändern. Dabei ist die Wahrheit oft auch subjektiv und hängt von der persönlichen Perspektive ab. Beispielsweise ist die Aussage „Ich bin wütend“ wahr, wenn die Person wütend ist. Wut ist jedoch ein komplexes Gefühl. Sie kann auch beispielsweise Ausdruck von Trauer sein, wenn eine Person nicht in der Lage ist, mit ihren Empfindungen umzugehen. Dann wäre die Aussage „Ich bin wütend“ nicht mehr zutreffend. Wir sehen: Wahrheit ist kompliziert und niemals nur schwarz oder weiß. Der Wahrheitsgehalt einer Aussage kann sich ändern, wenn sich die Perspektive ändert und hängt auch von der Komplexität des Sachverhalts ab. Eine klare Aussage über einen einfachen Sachverhalt kann wahr sein, in einem komplexen Sachverhalt aber falsch.
Über eine Reihe von Bildern, Gedanken, Texte und künstlerische Positionen zu einem Thema, wie beispielsweise „Wärme“ oder „Wut“, könnte man sich dem Sachverhalt umfassend nähern und daraus vielleicht die beste Antwort auf eine persönliche Frage finden.

 

2. Die Arbeitsweise in Projekten:
Projekte haben einen Anfang und ein Ende. Jedes Œuvre hat jedoch einen roten Faden, etwas, das über die zeitliche Begrenztheit der Projekte hinausführt.

Kunstschaffende arbeiten heute oft nur projektweise. Jedes Projekt hat aber nach seinem Anfang immer auch ein Ende, auf das oft nicht nur eine finanzielle Dürreperiode, sondern auch ein schwermütiges Motivationstief folgt. Dabei hätten die meisten Künstlerinnen und Künstler aber viel mehr mitzuteilen, als sie im zeitlichen Rahmen des Projektes ausdrücken konnten. Wie können sie sich motivieren, wie können sie weiter machen und woher nehmen sie ihre Inspiration? 

Im Prinzip können wir in jedem Werk eine rote Linie entdecken. Es gibt immer einen Faden, der sich durch das Œuvre zieht. Bei manchen Kunstschaffenden ist dieser Faden offensichtlich. Sie wollen ein bestimmtes Thema konsequent weiterarbeiten und es von allen Seiten beleuchten. Bei anderen ist der rote Faden vielleicht nicht ganz so gut greifbar. Dennoch ist er da. Oft ist es ein bestimmtes Material, eine bestimmte Technik oder ein Stil, der sich durch alle Arbeiten zieht. Langfristig interessant ist daneben aber vor allem auch das persönliche Thema, welches sich beim reflektierenden und umfassenden Blick über ein künstlerisches Werk herauskristallisiert. 

Wer ausschließlich die kurz und knackig zusammengefassten Ergebnisse eines Prozesses sieht, bekommt nur einen Teil der Wahrheit. Wichtig ist jedoch auch der Diskurs. Aspekte und Überlegungen des Diskurses sind ebenso wie das Ergebnis selbst Teil der künstlerischen Position.

Die künstlerische Wirklichkeit ist in Wirklichkeit kein Projekt und durch das vorgegebene abrupte Ende können viele Ideen nicht ihr volles Potenzial und die maximale Strahlkraft entfalten. Viel Potenzial verpufft und geht verloren. Gleichzeitig ist aber der öffentliche Druck, der mit dem Erreichen eines Projektziels einhergeht, auch sehr wichtig. Druck hilft um einzelne Positionen fertigzustellen, um „noch einmal alles geben“ und um die eigene Arbeit abzugrenzen. Die Arbeit in Projekten hat also Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist die Struktur, der Nachteil ist das Ende. 

Zunächst braucht es nur einen Perspektivwechsel, um aus dem Dilemma der Projektarbeit herauszukommen und sich weiterzubewegen. Anstatt in Projekten, denken wir uns die Arbeit in Reihen. So entsteht ein kreativer Prozess mit vielfältigen Positionen. Für die Struktur nehmen wir Meilensteine. Ausstellungen, Dokumentationen und Arbeitsberichte für Förderer sind alles nur Meilensteine, aber nicht das Ende der künstlerischen Arbeit. 

20000 Kilometer Fahrrad: Ein Portfolio zum Unterwegssein. 

 

Mein Lösungsvorschlag:
Ich möchte die Felder der Vermittlung und eine kontinuierliche Arbeitsweise verbinden. Das gelingt über einen multimedialen Ansatz. Dafür habe ich den Arbeitstitel „Portfolio“ gewählt. Portfolios sind eine strukturierte und systematische Methode, um Prozesse zu planen, zu reflektieren und zu dokumentieren. Gleichzeitig wachsen sie immer weiter und sind nie abgeschlossen.  „Wie Künstlerinnen und Künstler in Zukunft glücklich und effektiv arbeiten können. Mein Portfolio-Konzept.“ weiterlesen

Über das Interessante

In den vergangenen Wochen habe ich oft Notizen gemacht und viel gezeichnet. Hier möchte ich einige dieser Zeichnungen zeigen und aus meiner Sammlung an losen Gedanken herausschreiben, was interessante Dinge, Situationen und Menschen charakterisiert.
Generell würde ich gerne behaupten, dass alles interessant sein kann. Interesse ist vor allem eine innere Haltung und liegt nicht allein in den äußeren Dingen, sondern vielmehr auch in unserer Fähigkeit durch Empathie, Begeisterung und Phantasie mit der äußeren Welt umzugehen und dadurch unsere eigene Welt zu erfüllen und zu bereichern. 

Aber ganz von Anfang an: Was ist interessant?

Interessant ist zum Beispiel etwas Besonderes: Außerordentlich groß, ungeheuer wertvoll, selten, kostbar, extrem… Gerade wenn wir es noch nicht so richtig begreifen und kein festes Bild haben, wird unsere Phantasie angeregt. 

Interessant kann aber auch sein, wenn man eine Sache besser versteht, die einen viel beschäftigt hat. Etwas, wo man starke Gefühle und auch Widerstände erlebt hat. Dann sind neue Aspekte dazu interessant: Lösungen, Instrumente, Tricks, Wege die mich weiterführen und mir helfen, mein eigenes Projekt daraus zu machen. Interessante Themen schaffen Sinn, bewegen mich und ich kann sie in meinem Leben anwenden. Aber auch unnützes Wissen kann interessant sein und unterhalten. 

Das Wie ist entscheidend. 

Interessant ist vor allem die Eigenschaft von etwas. Interessant ist, wie es aussieht, wie es reagiert oder wie es gemacht wird. Was es ganz konkret ist, ist indessen schnell langweilig. Das Wie kann unser Interesse wecken und spannend sein. Sowie uns etwas interessiert, sind wir auch schon dazwischen und nehmen teil. Wenn wir uns angesprochen fühlen und involviert sind, nehmen wir all die Facetten wahr, die unser Leben insgesamt reicher und lebhafter machen.  „Über das Interessante“ weiterlesen

Erfolgreich Malen III

Erfolgreich Malen III: Professionalität und Außenwirkung
Kann man von seiner Kunst leben? Wie in jedem Job, muss man dafür professionell arbeiten. Es gibt viele gute Gründe, den Schritt ins professionelle Künstlerleben zu wagen – wer es wirklich tut, wird aber auch wissen dass es eben nicht nur mit drei Schritten getan ist.

Dennoch möchte ich an dieser Stelle, um meine Serie „Erfolgreich Malen“ abzuschließen, kurz aufzeigen, wie das Bild nach außen treten kann und wie es ein erfolgreiches Bild sein könnte.

In drei Schritten zum erfolgreichen Bild:  „Erfolgreich Malen III“ weiterlesen

Erfolgreich Malen II

Erfolgreich Malen II: Verdichtung und Tiefe
Viele Menschen möchten gerne malen. Hier habe ich einige Erfahrungen und Ansätze zusammengestellt, die es erleichtern sollen in das künstlerische Schaffen hineinzufinden.

Ich will versuchen, möglichst konkrete Impulse zu geben, vor allem aber möchte ich Mut machen, Neues auszuprobieren und immer weiter zu malen: Solange man unterwegs ist, kann man auch wo Neues ankommen.

Nach dem rein technischen Anfang geht es hier als nächstes darum, einen persönlichen Arbeitsansatz und einen eigenen Bezug zum Bild zu finden.

In drei Schritten zum eigenen Bild:  „Erfolgreich Malen II“ weiterlesen

Erfolgreich Malen I

Erfolgreich Malen I – Der Anfang
Viele Menschen möchten gerne malen. Hier habe ich einige Erfahrungen und Ansätze zusammengestellt, die es erleichtern sollen in das künstlerische Schaffen hineinzufinden.

Ich will versuchen eine möglichst konkrete Anleitung zu geben, obwohl ich weiß, dass das nicht gelingen kann. Trotzdem: Vielleicht hilft es, wenn man sich zunächst tatsächlich einfach ganz rational und strategisch mit der Kunst und dem Bild auseinandersetzt. Spätestens wo es an das eigentliche Malen geht, bei den Fragen nach Farbe und Komposition, möchte diese Anleitung jedoch wirklich nur noch Ausgangspunkt für eigene Wege sein und ermutigen die Regeln bewußt zu brechen und ein eigenes Spiel zu beginnen.

In drei Schritten zum ersten Bild:  „Erfolgreich Malen I“ weiterlesen