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    <title>cevales.com Blog</title>
    <link>http://cevales.com/system-cgi/blog/</link>
    <description>Aktuelle Bilder, Arbeitsschritte, aus dem Atelierleben</description>
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    <language>en-us</language>           <!-- valid langugae goes here -->
    <generator>Nucleus CMS v3.21</generator>
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    <category>Weblog</category>
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      <title>cevales.com Blog</title>
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    <item>
 <title><![CDATA[Farbstudien: Schichten & Ebenen / P.S. Schlaue Schreibprogramme / Eisschmelze]]></title>
 <link>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=4071</link>
<description><![CDATA[Leuchtende Farben, persönliche Farben, einzigartige Farbtöne, geheimnisvolle Farbtiefen und unterschiedliche Bild- und Glanzwerte... All das ist sehr gut durch Schichten von Farben zu erreichen. Lasierende Farben werden intensiver, wenn man sie schichtet. <br />
Ich habe mit Aquarell ein paar kleine Farbstudien gemacht, um für mich kühle und warme Farbtöne besser auszumachen und auch, weil ich wirklich angenehm überrascht war, wie sehr sich die Leuchtkraft der Farben steigert, wenn man sie schichtet. <br />
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Eine „Bildfarbe“, hier auf dunkler, grauer Untermalung mit weißlichem Gelb, wirkt im Gegensatz zu leuchtenden Farben fester: Obwohl auch nicht deckend, scheinen die kleinen grauen Farbfleckchen sehr starr, fast wie betoniert im Vergleich zu den eigentlich viel größeren leuchtenden runden Farbflächen im Hintergrund. <br />
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Nach diesen Farbstudien und auch in Anlehnung an <a href="http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?catid=475&blogid=198">das Bild Aeronaves</a>, habe ich am 29. Februar mit hellen, teilweise lasierenden Ölfarben auf Leinwand ein größeres Format (70x90 cm) gemalt. <br />
Das Bild ist ohne Titel und sieht so aus: <br />
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P.S. 23. Februar 2012 <br />
<b>Eine kleine Idee, wie man in Zukunft die Textverarbeitung weiter vereinfachen könnte: </b><br />
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Wenn man ein Wort nicht kennt, Synonyme sucht oder nicht sicher ist, wie man etwas schreibt bzw. einen ganzen Satz formulieren soll, sucht man oft dazu im Internet oder versucht sich via Google zu inspirieren. Beispielsweise gibt man eine Möglichkeit bei Google ein und vergleicht dann in den Ergebnissen die Alternativen. Man sieht auch an den Ergebnissen der Suche, ob der Satz relevant ist, oft vorkommt und von seriösen, anerkannten Quellen verwendet wird oder ob man ähnliche Ergebnisse nur vereinzelt, in skurrilen Kommentaren und mit etlichen Rechtschreibfehlern findet. Google korrigiert außerdem auch jetzt schon automatisch Eingabefehler und findet ja überwiegend relevante Ergebnisse. <br />
<br />
Es sollte einen Eingabemodus in Schreibprogrammen geben, welcher parallel mitdenkt. Damit könnte das Aufsetzen einer E-Mail, eines Blogeintrags, Tweets etc. sehr viel schneller gehen und es würden weniger Fehler passieren. Man schreibt dann nur noch, völlig ungeachtet selbst elementarster Rechtschreib- und Grammatikregeln, die wichtigsten Inhalte. Meistens wären das wohl einfach ein paar unfertige, abgebrochene Sätze (Kietzdeutsch;), Substantive, Zahlen und Adjektive, welche aber ungeachtet ihrer Ungeschliffenheit den Kern der Botschaft ausmachen. Parallel zur Eingabe sucht der intelligente Eingabemodus im Internet relevante Treffer, Sätze und richtigere Synonyme und ersetzt die eingegebenen groben Inhalte durch schöne Sätze; geschmeidige Formulierungen in korrekter Schreibweise aus seriösen Quellen. <br />
<br />
Wenn die Software nicht genau versteht was man sagen will, sollte sie Alternativen anbieten - so wie man sich bei den Übersetzungsergebnissen in Google-Translate auch Alternativen aussuchen kann. Mit der Zeit könnte das Schreibprogramm immer mehr lernen und individuelle Vorlieben (z.B. konsequente Kleinschreibung, Lieblingswörter, regionale Redensarten etc.) berücksichtigen. Außerdem könnte es nach mehreren Malen  auch teilweise offline laufen, weil sich sehr viele Formulierungen wiederholen und der Suchaufwand im Internet immer weniger wird (man nimmt z.B. häufig die gleiche Gruß- und Schlussformel). <br />
<br />
Idealerweise würde sich die Software oft synchronisieren, so dass alle Nutzer von den Entscheidungen und der Auswahl relevanter Formulierungen der einzelnen Anwender profitieren können. Letztlich würde ein riesiger Pool entstehen (eine Cloud). Eine Wolke aus vielen schönen Sätzen, welche wie Legosteine aneinandergereiht werden und summa summarum mustergültige Texte bilden. <br />
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En passant habe ich ein kleines Video gemacht: Eigentlich wurde ich durch die sehr feinen, glucksenden und zirpenden Geräusche angelockt - es wäre lustig das schmelzende Eis einmal mit besserer Ausrüstung aufzunehmen... <br />
Hier trifft eine dünne schmelzende Eisschicht am Ufer auf kleine Wellen: <br />
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<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/VpgQNaNofG8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
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<b>Zum Schluss noch ein Surftipp:</b> Viele verschiedene Ansichten und Geschichten in persönlichen kleinen Videos. Sehr liebevoll und auch inspirierend für den eigenen Blick: <br />
<a href="http://www.theavantgardediaries.com/">The Avant/Garde Diaries</a><br />
<br />
<br />
]]></description>
 <category>Ideen</category>
<comments>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=4071</comments>
 <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 00:34:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Collage mit den Dolomiten (1&2)]]></title>
 <link>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=4034</link>
<description><![CDATA[Im August habe ich viele Fotos in den Dolomiten gemacht. Jetzt hatte ich diese beiden Abzüge in 20x29 cm. Beide Fotos kann man sich z.B. <a href="http://www.flickr.com/photos/cevales">auf meiner Flickr-Seite</a>  anschauen. <br />
Mit einem Skalpell habe ich die obere Fotoschicht angeritzt und abgezogen. Anders als bei den kleinen Fotos, welche ich immer mal wieder mit Aquarell bemalt habe (wie z.B. im letzten Dezember <a href="http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=3861&catid=422">hier</a> geschrieben), ist die offen gelegte Papierfläche jetzt mit einem Pfalzbein geglättet. Zur Stabilität habe ich die Rückseite zweimal grundiert. Das ganze Bild habe ich schließlich mehrmals weiß lasiert und wieder abgewaschen. Mich stört es, wenn die Oberfläche unregelmäßig wird. Wenn man z.B. Tesafilm über das fertige Foto klebt, wirkt es auch sehr einheitlich „aus einem Guss“ und abgeschlossen, tatsächlich wird es aber wegen der Säure im Tesafilm ziemlich schnell anfangen zu gilben. Hier ist nichts geklebt! Ein Materialtipp von Freunden von mir, für alle, die Collagen mit mehreren Materialien (z.B. Zeitungen, Fotos und bunte Papiere etc.) "zusammenkleben" wollen, wäre an dieser Stelle ACRYLBINDER als Klebemittel. <br />
Nach der Lasur habe ich das Foto gefirnisst und gepresst – jetzt scheint die Oberfläche wieder fast einheitlich. <br />
Ich überlege schon, ob da nicht noch mehr passieren sollte. Möglich wäre z.B. zusätzlich eine Schraffur aus Tusche oder mit Bleistift... Man könnte evtl. noch mehr mit den Fotos experimentieren. Diese beiden Bilder gefielen mir jetzt aber nur mit dem Weiß so gut, dass ich sie abgeschlossen habe. <br />
Sie sehen so aus: <br />
<br />
]]></description>
 <category>Kunst</category>
<comments>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=4034</comments>
 <pubDate>Sun, 11 Dec 2011 22:33:11 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Linnea Warp]]></title>
 <link>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=4032</link>
<description><![CDATA[In den letzten Tagen habe ich auf einer kleinen Skizze (24,7 x 17,2 cm) mehrere Ebenen übereinander gelegt: Zunächst mit türkiser Tusche feine Strukturen, darüber mit Bleistift weitere Ebenen aus Linien und Kreisen. <br />
Die Portraitzeichnung ist mit Bleistift und Buntstiften angelegt. Dabei wurde sie immer wieder unter fließendem Wasser abgewaschen oder mit feinem Schleifpapier aufgeraut – um Linien und Flächen etwas zu brechen. Um das Papier etwas zu stärken, habe ich es von der Rückseite, hinter dem Portrait, grundiert. Ich wollte zu dem vielschichtigen, überlagernden und auch unklar wirkenden Hintergrund im Portrait einen „Vintage-Stil“. Schließlich habe ich es mit Aquarell und Kreidestiften etwas plastischer gemacht. <br />
Mit einer Gessofläche, verdünnter Tusche und Bleistiftspiralen habe ich schließlich die Partnerform für das Portrait links gemalt. <br />
Die Skizze sieht so aus: <br />
<br />
]]></description>
 <category>Kunst</category>
<comments>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=4032</comments>
 <pubDate>Thu, 01 Dec 2011 14:18:01 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Kitschy art]]></title>
 <link>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=4025</link>
<description><![CDATA[Recently, on the internet ...<br />
<br />
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<br />
<b>MK:</b> You know the matter of Kitsch is that, it's bloody beautiful but empty! like 100 other beautiful meaningless things that we know! There is no depth no meaning, no question no answer. It's just what it is and it's beautiful with no doubt, but empty!<br />
<br />
<b>BB:</b> emptiness is at least honest. i can see beauty in emptiness. but it also scares us. we like to see meaning in the world, but if there isn't, it's not less beautiful.<br />
<br />
<b>GC:</b> Maybe kitsch is just the pretending of a non-existent feeling. In this case, the matter whether its kitsch or not, depends more on our attitudes of life and has less to do with the thing-in-it-self. So: If we "like it", its no kitsch ;)<br />
<br />
<b>MK:</b> BB you got me wrong, and GC I do not agree. 1. kitsch is not emptiness literally! It means kitsch is something but not something meaningful. For instance this is a great beautiful picture of Autumn. It's something but something that we know and we can categorize rapidly. The picture is empty of course but still we know what it is. Furthermore there are maybe 100 pictures related to this theme (Autumn). The pic is full of feeling, you know, it can be seen as melancholia, as loneliness as natures beauty as season's changes and...it's still not something perplexed that you can interpret totally different! One can't say it's may be a picture of a dog chasing a cat!! Kitsch has feeling and meaning but just the conventional ones. Kitsch is not empty of meaning or senses, it's just the surface and doesn't go further. BB the emptiness that you are talking about is not present in here. And GC, I do like this pic very much although I might call it Kitsch! Cause for me it's just a beautiful pic (with feeling) but nothing further more. I can't interpret it differently than any one who sees it!<br />
<br />
<b>GC:</b> Maybe what you say is one of the mayor qualities in a painting. Because in Fotos everything is easy and quickly categorized. When everything is said and done, there is no more chance to learn, create and communicate with one another. I just... think about the difference between "Bild- und Glanzfarben" (sorry, I don't know the translation). Some things are just a bright surface, and others keep a secret behind. They just go so far, that one can get the idea, that there might be no emptiness behind. But I think its hard to experience such qualities in a foto. They are always more like "HELLO! ITS ME! :)"<br />
<br />
<b>BB:</b> @MK: Your right, the emptiness i had in mind is not in this photo. And i agree, what we mean by "kitsch" is related to a bare surface. But when i ask myself, what makes us think that there´s more than surface to some things, i wonder what that might be and why we think it is. In GCs pic there are just colors and trees. What we consider to be just beautiful surface, maybe as meaningful and "deep" as any other thing. what makes the difference? Don't get me wrong, I feel also that there is a difference. But it's impossible to measure. thats why this question is interesting.<br />
<br />
<b>GC:</b> Ha: Now I got the translation: Its “image” and “luster” colors, but I mean it more like a character, like some people are extroverted, and others are introverted.<br />
<br />
<b>MK:</b> It's a pity we communicate like this, would love to had you with me to have some real discussion! Agree with GC, it's harder to graspe kitsch in Photography than painting! BB maybe that thing that you want to grasp is just a question, or feeling! you also raise that question for me, and I have no answer for that, but I know it's not always there, just sometimes! :) shit how I wish we could discuss this in a real world and not in here!<br />
<br />
<b>MK:</b> GC, great example, exactly ! some artworks are extroverted some introverted! And it's not the matter of good or bad just the matter of how they are!<br />
<br />
<b>GC:</b> Yes, would be nice to have this discussion in real! If we compare this with food (I love examples...) it might be a matter of taste too. And the way one feels at the moment, and allergies, vegetarians... And than, kitsch is like fastfood: Its not bad, but too much flavor enhancer is also not a solution... hihi<br />
<br />
<b>BB:</b> Yes, we are using poor ways to communicate (facebook etc). Having you around would make this discussion even more interesting (and besides, it would be really nice to see each other.) But on topic: i like GCs intro/extroverted comparison..., but does this mean, "extroverted" colors/pictures/people have less to offer behind their bright surface? obviously not. but we tend to distrust the bright and shiny things. Sometimes Gold is real Gold, and not just shiny effect. As a painter of faces, i often have this question about real values behind surfaces, and the way i decide if a painting has more to offer than a mask, i have to rely on my feeling (just as MK said). I will have this question for my lifetime, i guess.<br />
<br />
<b>MK:</b> "extroverted" colors/pictures/people have not less to offer, they just don't leave more place for Phantasy! Thats the point! And of course one can always doubts that the things they show! You know I personally like extroverted people a lot cause they seem to be more simple to handle, but it's actually also obvious that they may not exhibit the truth inside. In both cases they leave you less room to phantasize! In other hand introverted ones remain a mystery, you can't even judge them if they are shy or have nothing to say or maybe have a lot to say and no urge to do it so! When something is not obvious every one is allowed to interpret it in a way he wants, and thats the beautify of it. It's also possible that every one is wrong but who cares as long as you can go on and phantasize more! For me thats a good art peace criteria.]]></description>
 <category>Ideen</category>
<comments>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=4025</comments>
 <pubDate>Sun, 13 Nov 2011 12:57:14 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ein paar Fotos und warum das doch nicht Malerei und Zeichnung ersetzt.]]></title>
 <link>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=4003</link>
<description><![CDATA[Seit April bin ich vornehmlich mit meiner Masterarbeit und Abschlussprüfung beschäftigt, deswegen hat sich in meinem Blog diese längere Pause ergeben. <br />
Thema meiner Arbeit war die "Zentralisierung und Vernetzung kultureller Aktivita&#776;ten am Beispiel eines Zentrums fu&#776;r Neue Musik in Ko&#776;ln". <br />
Dennoch passiert ja fortlaufend etwas Spannendes und wenigstens meine Kamera hatte ich meistens dabei. Aus den vielen Fotos der letzten Monate ist hier ein sehr kleiner aber vielleicht doch repräsentativer Querschnitt. <br />
 <br />
Meine Kamera ist unglaublich schnell und bis zu 15 Sekunden langsam - da kann man schön experimentieren. Mir gefallen Schnappschüsse: Zufallstreffer und Momente. Gut finde ich auch satte Farben. Ein Fotograf, so glaube ich, weiß was er will und hat in seinem Kopf wahrscheinlich auch schon das Bild; er weiß wie es aussehen soll und wählt entsprechend die Mittel. Das mache ich aber nicht. Ich probiere, verstelle und freue mich dann. <br />
  <br />
Für mich ist die Komposition und das Licht in Fotos wichtig. Mir fehlen aber viele Instrumente, die in der Malerei und Zeichnung einfach zu handhaben sind: Gebrochene Linien, Bildflächen, "Hintergründiges" - Bedeutungsebenen. (Das wäre im Foto etwa vergleichbar mit Unschärfe, Nebel, Dampf, verwackelten Bildern, Bewegung...) <br />
Ganz grundsätzlich ist vor allem der Unterschied, dass eine Zeichnung immer wertet. Selbst im Versuch gerade nicht zu werten, im Versuch nur den Prozess zu lassen, findet sich eine gewisse Moral. Wenn ich zeichne, gehe ich immer mit Dingen/Ideen um und setze sie in meinen Zusammenhang. Dabei baut sich das Bild auf. Ein Foto ist viel demokratischer... Bei Fotos ist besonders der Inhalt wichtig. Man sagt ja auch "ich mache ein Foto von dir" und dann geht es oft darum, dass die Person irgendwie zu erkennen ist. Will sagen: Es geht eher darum zu erkennen was fotografiert wurde (Objekt) und nicht so sehr um die Art wie es fotografiert wurde (das Subjektive). Das ist wahrscheinlich ein grundsätzlicher Unterschied zwischen der Arbeit des professionellen Fotografs und der eines Amateurs... Mit Licht und Know-how kann man ein Foto ja auch unglaublich reichhaltig aufladen. Tendenziell ist es aber dennoch so, dass die Malerei dem Geheimnisvollen, nicht Offenbaren oder Subjektiven noch viel mehr Raum lässt. In der Malerei geht es vornehmlich darum WIE etwas gemalt wurde und nicht so sehr WAS gemalt wurde. Dafür sagt das wie etwas gemalt wurde sehr viel darüber aus was gemalt wurde - irgendwo dazwischen ist das Spiel... Das Thema wäre theoretisch riesig, praktisch macht es einfach Spaß. <br />
<br />
Mehr Fotos gibt es z.B. bei Flickr: <a href="http://www.flickr.com/photos/cevales">Meine Fotos</a>]]></description>
 <category>Kunst</category>
<comments>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=4003</comments>
 <pubDate>Thu, 22 Sep 2011 23:56:16 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Saatchi Online]]></title>
 <link>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=3893</link>
<description><![CDATA[Seit heute habe ich eine "gallery" bei Saatchi Online. Dort kann man einige - im Moment 25 - meiner Bilder, Zeichnungen und Leinwände kaufen. Vielleicht ist das ja eine sinnvolle Sache. Gar nicht überzeugt hat mich die Möglichkeit auch digitale Drucke zu kaufen. So ein Leinwand-Druck im Zimmer ist doch einfach nur traurig - vor allem wenn man Originale haben kann! <br />
Meine Arbeiten bei Saatchi kann man hier anschauen: <br />
<br />
<a href="http://www.saatchionline.com/cevales">Georg Cevales bei Saatchi Online</a>]]></description>
 <category>Kunst</category>
<comments>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=3893</comments>
 <pubDate>Fri, 25 Mar 2011 20:18:21 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Villa weiter]]></title>
 <link>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=3890</link>
<description><![CDATA[Nach dem letzten gravierenden Eingriff widmete ich ich gestern den Zwischenräumen - mit halb deckendem Weiß und viel Transparentpaste. <br />
Heute, bei Tageslicht, gefällt es mir sehr gut. Die Farben der runden Flecken leuchten nun mehr, weil sie besser zur Geltung kommen. Der Hintergrund wirkt nun einheitlicher, aber dennoch durchwebt. Die vorher klar abgegrenzten Farbstreifen schimmern nun eher als leichtes Durchbluten. Ich weiß noch nicht, ob es mir immer noch zuviel Farbe ist... Ob ich nocheinmal mit weißer lasur darüber gehen muss. Die gestrige Lasur war sehr dünn. Ich werde sehen, bin aber im Moment sehr zufrieden! <br />
Es sieht heute Morgen so aus: <br />
<br />
]]></description>
 <category>Kunst</category>
<comments>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=3890</comments>
 <pubDate>Fri, 04 Mar 2011 10:02:35 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Villa - run run - viele Farben]]></title>
 <link>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=3888</link>
<description><![CDATA[Im Rausch der Übermalung des Pin-Up Aktes und auch, weil mir das Ergebnis dort gut gefallen hat widmete ich mich dem Portrait der schwedischen Sängerin, welches ich im Juni fertig gemalt hatte. Dieses Bild mochte ich immer noch ganz gerne, allerdings störte mich der Hals, der starke Farbkontrast dort und ein generelles Problem war, dass in dem Video, welches als Vorlage diente, sehr viel Grau war. Im Portrait selber habe ich das auch so gemalt, die Umgebung bei mir war aber nicht Grau. Es waren zwei Ebenen. Das fand ich letztes Jahr schön, jetzt gerade hat es mich gestört. <br />
Ich habe das Portrait mit Weiß übermalt. Anschließend setzte ich die mittleren gelben und rosanen Streifen wieder zusammen. Mit vielen verschiedenen Pinselstärken, einer vollen Palette und fröhlichem Mischen direkt auf dem Bild in die Farbe hinein - so habe ich es mit Pünktchen, Punkten, Kreisen etc. durchrythmisiert. Leider ist ein Foto gerade nur bei künstlichem Licht möglich. Ich bin im Moment sehr gespannt, wie es morgen bei Tageslicht aussehen wird. So, wie es gerade hängt, bin ich schon ganz zufrieden. Das Foto, welches hier anhängt, ist leider sehr schlecht. Habe schon versucht etwas Weißabgleich zu machen, aber die Mitte sticht in Wirklichkeit nicht so raus. Das Foto sieht so aus: <br />
<br />
<br />
<br />
Nachtrag 20. Februar 2011 Abends: Ich muss momentan an Brombeeren denken, wenn ich es sehe. Obwohl das Bild viele Farben enthält, wirkt es erstaunlich unbunt. Bin noch nicht zufrieden mit dem Bild. Ich glaube, durch das Fehlen von klaren Akzenten entsteht eine Wirkung der "Dunkelheit" und Stumpfheit. Obwohl viele Farben da sind, nimmt man diese nicht so wahr. Etwa so, wie im Wald die vielen verschiedenen Farbtöne nicht richtig zur Geltung kommen: Man nimmt nur noch irgendwie ein "Grün" wahr... Der stumpfe Effekt wird durch die "Graufalle", den Schleier der sich über die Farben legt, wenn man sie mit deckendem Weiß mischt, noch verstärkt. Aber ich habe eine Idee. Wenn die Farben etwas trockener sind, möchte ich das ausprobieren. Es könnte dadurch "schlichter" und nicht so überladen mit Farben wirken. <br />
Heute Vormittag sah es bei Tageslicht so aus: <br />
<br />
]]></description>
 <category>Kunst</category>
<comments>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=3888</comments>
 <pubDate>Sun, 20 Feb 2011 00:05:56 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Pin-Up Akt übermalt]]></title>
 <link>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=3887</link>
<description><![CDATA[Mir war aufgefallen, wie überladen und eigentlich auch inhaltslos, leer und uninspirierend, wenig vital und gar nicht geheimnisvoll dieses Pin-Up-Aktbild ist. Besonders im Vergleich zu anderen Bildern, die es ja gibt, hat mir dieses Bild immer noch nicht viel bedeuted - obwohl es über 6 Monate Zeit gehabt hätte hier eine Geschichte zu entwickeln. Gleichzeitig war ich sehr angetan von einigen Bildern, die ich im Kolumba Museum in Köln sehen konnte: Mit wenig Reizen war es dort eindrucksvoll gelungen Sinn, Inhalt, Geheimnis und liebevolles Erleben in einem tiefen, klaren Bildraum zu schaffen. Ein Glücksgriff und sehr schwierig zu planen. <br />
Ich wollte hier übermalen. Jetzt habe ich einen gegenstandslosen Bildraum geschaffen. Das Weiß ist deckend, aber man merkt dennoch, dass es eine Untermalung hat. An einigen Stellen hatte ich zuerst mit Inkarnat übermalt, weil ich diese Übermalungsschicht ja auch wie eine Haut über das Bild ziehen wollte. Doch auch das war störend. Die verwendeten Farben haben sich aber im Weiß aufgelöst. Etwas über der Mitte links ist es noch deutlich sichtbar, sonst hat sich im Verlauf des immer wieder "durchwühlens" übermischens und verteilens schließlich ein warmes Cremeweiß ergeben. Ich bin erstmal ganz zufrieden. <br />
Jetzt sieht es so aus: <br />
<br />
]]></description>
 <category>Kunst</category>
<comments>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=3887</comments>
 <pubDate>Sat, 19 Feb 2011 23:45:57 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[-Mas Collagen]]></title>
 <link>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=3861</link>
<description><![CDATA[Mit der Klinge meines Spitzers habe ich die Bild-Seite einiger meiner Fotos aus den letzten Wochen geritzt und die obere "Foto-Schicht" abgezogen. Darauf dann (nass-in-nass) mit Aquarell, aber teilweise auch mit Fineliner, das Bild wieder ergänzt. Mit Holzleim (wasserfest) wurde anschließend auf der Rückseite ein neues Blatt Papier aufgezogen - so kann man darauf schreiben und hat nette Grußkarten. <br />
Die fertig getrocknete Vorderseite habe ich mit Tesafilm "versiegelt". In nur wenigen Monaten wird sich bestimmt durch die im Tesa enthaltene Säure eine feine, gelblich-braune, eventuell sogar leicht ins Beige gehende "Patina" über das Bild ziehen. So wie man es z.B. aus alten Fotoalben lieben gelernt hat... Temporärer Vorteil dieser "Tesa-Firnis" ist außerdem ein gewisser Schutz vor Kaffetassen oder achtlosen Wasserspritzern, wie sie jedem mal passieren können. Schließlich bekommt die Collage so auch eine homogene Oberfläche. <br />
<br />
]]></description>
 <category>Kunst</category>
<comments>http://cevales.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=3861</comments>
 <pubDate>Wed, 22 Dec 2010 10:51:27 +0100</pubDate>
</item>
  </channel>
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